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Vorbemerkungen
Strichätzung oder Autotypie?
Marginalnummern und Randdrucke
Wasserzeichen 'spiegelverkehrt'
Plattenfehler '1 mit Punkt' und die Retusche

Die Ausgabe "König Christian X. im Oval"


Freimarken - Dienstmarken - Ganzsachen
1920 - 1937
Statistisches und Besonderes


Roland Daebel


Einleitung:
Vorbemerkungen

technischer Bezug:
Strichätzung oder Autotypie?
Marginalnummern und Randdrucke
Wasserzeichen "spiegelverkehrt"
Plattenfehler "1 mit Punkt" und die Retusche

Vorbemerkungen

Freimarke - Strichätzung Dienstmarke - Strichätzung
FRÍMERKI
Freimarke
ÞJÓNUSTU-FRÍMERKI
Dienst(frei)marke

  

König Christian X. war schon seit dem Jahr 1912 Staatsoberhaupt des dänischen Landesteiles Island und seit dem 1. Dezember 1918 in Personalunion auch König des nun selbständigen Königreiches Island. Die dänische Post gab seit 1913 Postwertzeichen mit seinem Motiv heraus und in Dänisch-Westindien gab es solche seit 1915. Nun war es an der Zeit, dass auch in Island nachzog.

Von Februar bis Juni 1920 wurden die ersten 16 Freimarken sowie die ersten 8 Dienstmarken mit dem Abbild seiner Büste herausgegeben. Ebenso erschienen 1920 die ersten Auflagen der Postkarten und Kartenbriefe mit Wertstempeln im gleichen Muster. Bis 1937 folgten weitere Auflagen von Briefmarken und Ganzsachen.

Der Druck der Briefmarken und Ganzsachen erfolgte, bis auf eine Freimarken-Auflage und wenige Ganzsachen-Ausgaben, in der Druckerei Thiele in Kopenhagen. Alle späteren Aufdrucke auf Briefmarken wurden in Reykjavík angebracht. Der Druck im Buchdruck-Verfahren wurde, auch bei den einfarbigen Werten, in zwei Druckgängen vorgenommen. Zuerst wurden die Rahmen und dann die Medaillons gedruckt. Von den meisten Werten wurden mehrere Druckauflagen produziert. Die Rahmenzeichnung von Freimarken und Dienstmarken wurde durchgängig für alle Auflagen benutzt. Der Druckstempel des Medaillons wurde ab 1931 in einem anderen technischen Verfahren hergestellt. Weitere technische Angaben erfolgen in den nachfolgenden Abschnitten.

 

Literatur: